Planung und Bau der Fußgängerunterführung für das BG "Rodgau West"
Projektbeschreibung
Die barrierefreie Querung der Straßen- und Eisenbahnanlagen soll unterirdisch innerhalb eines Trogbauwerks realisiert werden. Die lichte Weite und Höhe in den kritischen Stellen (unterhalb der Brücken) sollen mind. 6,0 m bzw. 2,5 m betragen. Außerhalb der Brücken darf das Trogbauwerk eine lichte Weite von 4,0 m aufweisen.
Der Trog besteht aus massiven Stahlbetonbauteilen (Gründungsplatte und Wänden). Zum Ausgleich von Zwangsdehnungen (z. B. Kriechen und Schwinden und Temperatur) wird das Trogbauwerk in Segmenten ausgeführt. Zwischen den Segmenten sind Dehnfugen vorgesehen, die wasserdicht sind.
Es sind insgesamt drei Zugänge geplant. Alle Rampen sind barrierefrei mit einer maximalen Längsneigung von 6,0% und Podesten aller 6 m vorgesehen. Der Zugang von der Eisenbahnstraße aus findet durch die U-förmige Rampe auf der östlichen Seite statt. Der Zugang von der Grenzstraße aus erfolgt durch Treppen direkt neben des Fußgängerstreifens.