Ersatzneubau Unstrutbrücke im Rahmen der ZIMI-Maßnahme Wiederinbetriebnahme Abs. Bretleben - Bad Frankenhausen
Projektbeschreibung
Im Rahmen der Wiederinbetriebnahme des Abschnittes Bretleben und Bad Frankenhausen der stillgelegten Kyffhäuserbahn wird die dreifeldrige Eisenbahnbrücke über die Unstrut zurückgebaut und durch ein einfeldriges Stahlfachwerk ersetzt. Das bestehende Bauwerk aus zwei Trägerrosten (je L = 16,2 m und 30 t) und einem Stahlfachwerk (L = 36,5 m und 75 t) wird demontiert. Die mittleren Pfeiler werden bis zur Geländeoberkante ersatzlos abgebrochen.
Das neue Stahlfachwerk (400 t) wird auf der nordwestlichen Seite der Unstrut vorgefertigt und mittels eines großen Raupenkranes (750 t) auf die endgültige Lage verschoben bzw. montiert. Die neuen Widerlager mit Schrägflügeln werden tiefgegründet. Einige der Bohrpfähle liegen im Kern der bestehenden Brunnengründung. Der Bestand, der Ersatzneubau, die Kosten, die Bauphasen und das Berechnungsmodell für die Tragwerksplanung wurden in einem BIM-Modell (5D-Planung) erfasst.